Internetmarke: Online Porto drucken bei der Deutschen Post

Daniel 01/12/2011


Irgendwie sind wir alle ein wenig faul und während ich schon viele Tätigkeiten über das Internet erledige, bin ich bisher immer zur Post gegangen, um mir dort Briefmarken zu besorgen. Da ich momentan aber wenig laufen sollte und trotzdem neue Briefmarken benötigte, habe ich mir mal den Service Internetmarke der Deutschen Post angeschaut.

Aktuell hatte ich sowieso noch Avery Zweckform Adress-Etiketten hier liegen und suchte nach der Vorlage, um mir neue Adressaufkleber zu drucken. Da entdeckte ich den „Internetmarke“ Hinweis und schaute mich dort um. Also gesehen habe ich dann, dass es sich dabei lediglich um Online-Porto handelt.

Auch nicht weiter tragisch, wie oben bereits beschrieben, brauchte ich sowieso neue Briefmarken. Also direkt mit dem ersten Schritt angefangen:

Internetmarke

Zunächst musste ich das entsprechende Porto auswählen und die Stückzahl. Ich habe mich zunächst für 15 Stück entschieden, momentan reichen die aus und für die Weihnachtszeit benötige ich dann eher 0,45 € Marken für Postkarten.

Bevor wir jedoch zu dem Schritt im Bild oben kommen, dürfen wir uns zwischen Internetmarken für Briefe, Pakete oder Päckchen, Aktionsmarken oder Gutscheine einlösen entscheiden. Erst danach gelangen wir zum Schritt mit der weiteren Auswahl. Sämtliche Arten von Briefmarken können dabei gewählt werden, auch ein Motiv könnt ihr auswählen und der Marke hinzufügen. Ich habe mich jedoch für die Variante ohne Motiv entschieden.

Internetmarke Bestellung

Dann geht es weiter mit der Bezahlmethode. Hier kann zwischen PayPal, Onlineüberweisung über giropay und mit vorhandener StampIT-Portokasse. Ich habe mich für giropay entschieden. Leider lag mein Bestellwert unter der Mindestbestellsumme von 10 €. Ist aber nicht weiter tragisch, denn meinem Konto wurde nun der Differenzbetrag von 1,75 € gutgeschrieben.

Internetmarke Bestellung Lieferschein

Nach erfolgreicher Bezahlung erhielt ich den Lieferschein und die Briefmarken zum Ausdrucken. Da ich, wie oben schon erwähnt, sowieso schon Adress-Etiketten habe, konnte ich diese für die passende Vorlage ausdrucken.

Natürlich stellt sich hier die Frage, ob es sich wirklich lohnt. Immerhin könnte man einmalig zur Post fahren und eine große Rolle der selbstklebenden Briefmarken kaufen, denn zu den Kosten der Briefmarke über Internetmarke kommen noch weitere Kosten hinzu. Da wären die Druckkosten und die Papierkosten der Adress-Etiketten noch zu nennen.

Wer jedoch zufällig Adress-Etiketten (können auch andere sein) zu Hause liegen hat und schnell neue benötigt, der kann sich diese eben auch online ausdrucken.

  • http://www.produktworld.de Nils

    Ich denke das ist immer eine Frage der Einstellung. Mit der Onlinemarke hast du zwar Kosten in Form von Papier und Druckertinte/Toner, wenn du jedoch mit dem Auto zur Post fährst entstehen dir ebenfalls Kosten (Benzin etc.) und es benötigt unter Umständen mehr Zeit als wenn du die Marken online kaufst.
    Aber auch finanziell gesehen macht es Unterschiede, bei der Onlinemarke finanzierst du in gewisser Weise PayPal und Konsorten mit, während du einem lokalen PostPoint-Inhaber zu etwas mehr Provision verhilfst.

  • http://www.andireit.de Andreas Reitmaier

    Ich stand gerade diesen Sonntag!! vor dem Problem: ein Brief musste schnell noch weg und keine passende Briefmarke im Haus. Da bin ich zufällig auf das Angebot der Post gestossen.
    Ich hab aber dann doch Abstand vom Online-Porto genommen und bin heute so früh wie möglich zur Post gelaufen. (Fahrtkosten sind erheblich heutzutage, nicht vergessen – hat Nils auch schon geschrieben)
    Warum? Genau: unterstütze den Händler vor Ort. Sind nur Cent-Beträge, aber wenn bald nur noch Online-Porto verkauft wird, gibt es auch keinen Service mehr.

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