Easter Egg – wtf???

Daniel 06/04/2010

Vor über einem Jahr schrieb ich einen Artikel über Ostern in einem Blog einer Szeneseite des deutschen eSports. Noch einmal möchte ich ihn euch nicht vorenthalten und freue mich über eure Kommentare:

“Die Sonne scheint und ich befinde mich auf den Weg in das durchaus verdiente Wochenende. Es ist warm, der Himmel ist blau und die Vögel zwitschern. Fast hätte ich vor lauter Kellerei vergessen wie schön es draußen im Sommer sein kann. Ostern steht vor der Tür, langes Wochenende und das Wetter ist perfekt. Was das bedeutet sollte wohl jedem klar sein…

Ostern? Was bedeutet das Wort überhaupt und welches Event versteckt sich nun schon wieder dahinter. Es ist erschreckend zu sehen wie wir aus religiösen Feiertagen versuchen jede Menge Profit zu schlagen. So werden Feiertage immer mehr zu kommerziellen Events und nicht die Industrie allein ist daran schuld. So verbinden wir Weihnachten mit Geschenken und Weihnachtsbäumen statt der Geburt Jesu Christi. Schauen wir uns das Problem bei Ostern an, verbinden wir damit jede Menge Schokohasen und bunte Eier. Auf einer Internetseite fand ich folgendes, ich zitiere: „[…]Dabei steht hinter jeder dieser Festlichkeiten ein bedeutender Aspekt, der gerade in der westlichen Welt von starken Glauben geprägt ist. Dieser Glaube ist durchaus interessant und letztendlich die Grundlage unserer Gesellschaft.[…]“. Wenn man sich diese Textpassage mal genauer betrachtet, hat der Autor nicht gerade unrecht. Denn der Glaube ist das was uns zusammen hält und die Gemeinschaft prägt. Dabei geht es nicht einmal um den christlichen Glauben, sondern um den Glauben an sich.

Soll das eine Moralpredigt nun werden? Wer das befürchtet hat nicht so ganz unrecht. Glaube ist wichtig und gehört dazu. Dabei geht es nicht einmal darum in die Kirche zu gehen oder jeden Tag zu beten. Aber wer sich bei seinen sportlichen Aktivitäten mal genauer unter die Lupe nimmt, wird erstaunt sein wie oft er sich beim Glauben, Hoffen und beim „Gott sei dank“ sagen selbst ertappt.

Wer kennt das Gefühl nicht, man schießt vorbei oder man ist einen Moment wirklich nicht aufmerksam und erlaubt sich dadurch einen Fehler, der normalerweise nie passieren würde. Schnell geht da der Blick nach oben oder spricht selbst denn Satz „Gott sei dank“ aus. Wer faltet nicht mal die Hände bei einem Fehler und denkt sich „Gott im Himmel“. Ohne es zu bemerken erwischt man sich selbst beim Glauben. Keine Sorge, ich gehe weder jeden Sonntag in die Kirche noch bete ich jeden Tag. Doch was ich hiermit sagen wollte sollte klar sein. Betrachtet die Festtage nicht immer aus Sicht der kommerziellen Welt, sondern geht mal auf die Ursprünge zurück und schaut selbst wie oft ihr eigentlich glaubt und es gar nicht wollt.

Der Blogeintrag ist nicht nach einem Artikel strukturiert und soll es auch nicht sein. Hier verleihe ich lediglich meinen kurzen Gedankengängen ein kleines Sprachrohr und schreibe es nieder…”

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