Virales Marketing – Wie Unternehmen ihre reichweite erhöhen und ihr Branding fördern

Thomas Jacob 08/04/2014

Virales Marketing, Übersicht

© Trueffelpix – Fotolia.com

Das Internet hat Unternehmen vollkommen neue Möglichkeiten des Marketings geschaffen. Während früher hauptsächlich Radio, Fernsehen, Zeitungen und Plakate verwendet wurden, wird nun ein Großteil der Werbung online platziert. Hier kann man nicht nur die Zielgruppe präziser auswählen, sondern arbeitet kosteneffizienter.

Wer alles richtig macht kann erreichen, dass beispielsweise ein Firmenvideo einmal ins Internet gestellt wird und anschließend über Facebook und Co tausendfach geteilt wird. Das Video wird viral. Es erreicht etliche Personen, ohne dass man dafür zahlen muss.

Geht das Konzept eines solchen viralen Marketings auf, verbreitet sich die Nachricht des Unternehmens wie ein Lauffeuer. Dabei muss man jedoch beachten, dass eine offensichtliche Werbung nicht so gerne von den Lesern geteilt wird.

Beispiel Sony mit Downhill-Profi Markus Pekoll

Unternehmen entscheiden sich deshalb vermehrt dazu keine plumpen Werbevideos zu drehen, da diese niemand sehen will. Stattdessen verbreiten sie faszinierende Inhalte, die die Zuschauer begeistern. In ihnen dreht es sich nicht primär um das Unternehmen, sondern häufig um Extremsportler wie den Doownhill Profi Markus Pekoll. Sie sind spannend, interessant und erzählen die Geschichte einer beeindruckenden Persönlichkeit. Das werbende Unternehmen, in diesem Fall Sony, tritt nur sehr am Rande auf. Entweder kann die Firma zu Beginn oder zum Ende kurz erwähnt werden, oder ein Produkt wird geschickt platziert.

Im Bereich des viralen Marketings ist Red Bull aktuell sehr stark platziert. Auch dieses Unternehmen bedient sich Extremsportler und dreht mit ihnen Videos die millionenfach weltweit geteilt und besprochen wurden. Das Erfolgskonzept: Spektakuläre Bilder und viel Witz. Wenn beispielsweise ein Downhillfahrer Thema des kurzen Clips ist, werden sich viele Hobbyfahrer dafür interessieren und es an ihre Freunde weiterleiten. Red Bull setzte dem Ganzen die Krone auf indem es Sportler aus zahlreichen unterschiedlichen Bereichen in einem Video vereinte.

Die Macht des viralen Marketings ist enorm. Das liegt nicht nur an der Reichweite, sondern auch daran, dass die Inhalte dem Zuschauer und Leser einen echten Mehrwert in Form von Unterhaltung bieten. Damit grenzen sie sich deutlich von der klassischen Fernsehwerbung ab, die von vielen als sehr nervtötend wahrgenommen wird. Hier hat man eine Möglichkeit den Konsumenten indirekt zu bewerben, ohne dass dieser es als störend wahrnimmt, oder erst gar nicht bemerkt.

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