Phishing-Angriff im Namen des Bundesministerium des Innern

Daniel 06/02/2013


Sehr häufig hört und sieht man in letzter Zeit Nachrichten von Hackerangriffen im Internet. Berichte warnen und geben Tipps, wie man sich online verhalten soll, um sich zu schützen. Internet Sicherheit ist ein wichtiges Thema. 

Der neueste Einfall, den Hacker kürzlich hatten, ist ein Phishing-Angriff im Namen des Bundesministeriums des Innern. Unter Phishing versteht man versuche, durch eine gefälschte www-Adresse, E-Mails oder Kurznachrichten an Daten von Internet-Nutzern zu kommen, um deren Identitäten zu stehlen oder Konten leer zu räumen.

hardware

Hacker senden E-Mails an Nutzer mit dem Betreff „Verifizierung ihrer Kreditkarte“. Die Empfänger werden in dieser Nachricht gebeten einen Link anzuklicken, um damit ihre Kreditkarte zu verifizieren. Das soll dem Bundeministerium und Kreditkartenfirmen helfen, ein System gegen Internetkriminalität zu entwickeln. Unterzeichnet ist diese Mail mit „Bundesministerium des Innern“. Dies ist aber ein FAKE. Die E-Mail wurde nicht vom Bundesministerium verfasst oder versendet. Sie dient lediglich dazu, Kreditkarteninformationen auszuspähen und diese zu missbrauchen.

Falls du zu denjenigen gehören, die eine solche E-Mail bekommen haben, auf keinen Fall auf den mit gesendeten Link klicken. Wobei ihr das sowieso nicht macht. Bekannt ist diese Masche bisher schon ewig und Phishing lohnt sich noch immer, sonst würde es diese Art nicht mehr geben. Sehr bekannt hierfür sind auch die Mails, die angeblich von PayPal stammen. Solche E-Mails sind leider keine Seltenheit. Häufig versuchen Hacker, auf diesem Wege Daten zu erhalten, sowie PIN- oder TAN-Nummern abzufragen, um mit diesen Informationen anschließend Straftaten zu begehen.

Damit es aber gar nicht erst dazu kommt, sollten Nutzer darauf achten, wo sie ihre E-Mail Adresse angeben. Viele Webseiten fragen nach einer Registrierung und nutzen zur Verifizierung die E-Mail Adresse. Dabei sollte auf Sicherheit geachtet werden. Webseiten können ein SSL Zertifikat kostenlos erwerben, und zeigen den Nutzern damit die Echtheit und Zuverlässigkeit der Seite. Erkennbar ist ein solches Zertifikat an der Adressleiste, die bei Vorhandensein eines SSL Zertifikates entweder grün eingefärbt ist, oder durch ein Log oder Schloss gekennzeichnet ist. Ein solches Zeichen sagt dem Nutzer, dass die Seite echt ist, und Daten vertraulich behandelt werden.

Fazit: Mit solchen Daten sollte man immer vorsichtig umgehen und sich die Mail vorher genau anschauen. Oftmals genügt schon ein Blick in den Betreff um zu erkennen, dass diese Mail absolut unwichtig ist und nicht sein kann. Immer genau überprüfen und sich nicht beirren lassen. Mails löschen und einfach ignorieren. Auch erst gar nicht auf die E-Mail antworten.

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