Im Test die Smartwatch i’m Watch auf Android-Basis

Daniel 11/01/2013


Im Zuge einer Kampagne erhielt ich die Möglichkeit die i’m Watch zu testen. Hierbei handelt es sich um eine Smartwatch die sich via Bluetooth mit dem Smartphone verbindet und alle wichtigen Funktionen auf das Handgelenk überträgt. Im Test konnte ich es ausprobieren und testete einige der Funktionen. Taugt sie im Alltag? Lässt sie sich bequem tragen oder fällt man gar damit auf? 

Wer auf der CES 2013 gewesen ist, die leider heute ihren letzten Tag erlebte, der dürfte am Stand von i’m die i’m Watch gesehen haben und konnte sie dort ausprobieren. In diesem Zuge wurde auch i’m Here vorgestellt. Hierbei handelt es sich um einen GPS-Empfänger mit einer Größe von nur 37 x 37 x 15 mm und ist extrem klein. Die Verbindung stellt dieser kleine Empfänger über das Mobilfunknetz mittels einer SIM-Karte her.

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Kostenpunkt des Empfängers liegt bei 129 Euro und kann aktuell vorbestellt werden. So kann jederzeit der aktuelle Ort des Geräts über das Smartphone abgerufen werden und wird über Google Maps angezeigt. Gleichzeitig kann auch ein Zeitintervall programmiert werden und so der aktuelle Ort in bestimmten Abständen übertragen werden. Die möglichen Einsatzorte dürfte sich jeder selbst denken können.

 

Die i’m Watch im Kurztest

Leider hatte ich nicht ganz so viel Zeit wie gedacht für die Smartwatch, Ergänzungen folgen also noch. Zunächst einmal musste die Smartwatch aufgeladen werden. Dauer etwa 1,5 – 2 Stunden und ist damit absolut in Ordnung aufgeladen wird sie über den 3,5 mm Klinke-Anschluss. Integriert ist ei Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 450 mAh. Bei mir hielt er bei Bluetooth-Verbindung rund 20 Stunden, wie es im Video auch deutlich wird. Daher ist die theoretische Angabe von 24 Stunden schon sehr realistisch. Dies ist natürlich abhängig von der Benutzung der Uhr.

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Hardware und Performance

Diese Smartwatch ist mit einem 1,54 Zoll großen TFT-Display (Touchscreen) ausgestattet und erreicht eine Auflösung von 240 x 240 Pixel. Als Betriebssystem kommt i’m Droid zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine angepasste Android-Version, die auch mit dem iPhone kompatibel sein soll. Bei der Abmessung stellt ich fest, dass meine Fossil-Uhr nicht gerade viel kleiner ist. Die Abmessung beträgt 52,90 x 40,60 x 10 mm und erreicht ein Gewicht von 95 Gramm.

Bei der Hardware wurde auf einen IMX233 Prozessor mit 128 MB Arbeitsspeicher und einem 4 GB Flash-Speicher gesetzt. Bei der Verbindung mit dem Smartphone kommt Bluetooth zum Einsatz. Wichtig ist zu wissen, für eine Internet-Verbindung wird Bluetooth-Tethering benötigt. Im Test konnte ich mit meinem Galaxy Nexus diese Verbindungsart nutzen.

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Während der Nutzung ist mir die etwas schwache Bluetooth-Verbindung aufgefallen. Das Problem sollte zwar mit dem aktuellen Update, welches passend zur CES veröffentlicht wurde, behoben sein, allerdings scheint es da mit meinem Galaxy Nexus nicht ganz zu funktionieren. Also einfach nicht zu weit entfernen von der Uhr. Das Betriebssystem läuft flüssig und selbst das Telefon lässt sich einwandfrei nutzen. Obwohl das Touchscreen sehr klein ist, funktioniert es recht reibungslos, schnell und gezielt. Hier wurde ich etwas überrascht.

Bei der Stromversorgung wird auf einen 450 mAh großen Lithium-Ionen-Akku gesetzt. Theoretisch soll dieser bei bestehender Bluetooth-Verbindung 24 Stunden halten. Bei mir hielt er 20 Stunden ohne Probleme durch. Natürlich abhängig von der Benutzung. Aufgeladen wird dieser über den 3,5 mm Klinke-Anschluss.

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Auch Freisprecheinrichtung liefert die i’m Watch mit. So gibt es ein Mikrofon und einen eingebauten Lautsprecher. Der Lautsprecher wirkt recht klar und erstaunlicherweise funktionierte dies recht präzise und gut. Mein Gesprächspartner konnte mich verstehen. Eine Sprachsteuerung der Uhr gibt es allerdings nicht. Möchte ich ein Gespräch nicht annehmen, brauche ich dank dem Beschleunigungsmesser nur das Handgelenk zu schütteln.

i’m Cloud und i’m market

Nach der Aufladung muss sie zunächst eingerichtet werden. Hierfür muss sie über den Hardware-Knopf auf der rechten Seite eingeschaltet werden. Anschließend wird die Uhrzeit, Datum und die Sprache eingestellt. Damit die Uhr mit all ihren Funktionen genutzt werden kann, muss ich diese noch in der i’m Cloud freischalten. Ist dies geschehen, kann die Uhr im i’market um weitere Funktionen ergänzt werden. Im Grunde versteht sich i’market wie ein App-Store. Hier stehen kostenlose und kostenpflichtige Apps zur Verfügung. Bisher ist dieser sehr sparsam ausgestattet, soll aber in der Zukunft erweitert werden.

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Habe ich mich für eine App entschieden, muss ich diese über den “Preis” bestätigen und kann anschließend das Gerät auswählen. Mit einem Klick auf “Continue” wird der Download bereit gestellt. Auf der Uhr  muss ich nun ebenfalls in die i’market App gehen und den Download noch einmal bestätigen. Eine Internet-Verbindung stellt sie über Bluetooth-Tethering her.

Was steht mit zur Verfügung auf der Smartwatch?

Interessant sind die vorinstallierten Apps. So kann ich meine Facebook-Timeline und meinen Twitter-Feed auf der Uhr abrufen. Tweets und Posts absetzen geht allerdings nicht. Dafür muss ich in der Cloud der App die Berechtigung für den Zugriff auf meinen Account geben. Gleiches gilt auch für Instagram, Picasa, Email-Account oder meine SMS-Nachrichten. Möchte ich vielleicht nur Nachrichten lesen? Kann hier hier Land, Themen und Quelle in der Cloud einstellen. Ich möchte vielleicht Musik hören? Auch hier kann ich in der Cloud darauf zugreifen und auf der Smartwatch speichern.

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Es wird also deutlich, dass der Funktionsumfang sehr groß ist und sich stetig weiter steigen wird. Zugriff auf die Cloud erhält man auch über das Smartphone.

Fazit

In meinem ersten Fazit kann ich nur sagen, dass diese Uhr durchaus Potenzial besitzt. Mit rund 300 Euro ist sie natürlich für meine Begriffe etwas teuer. Optisch gesehen ist sie in einem akzeptablen Rahmen, auch wenn ich das gummierte Armband etwas zu groß finde. Für den Preis erhalte ich allerdings auch durchaus ein sehr multifunktionales Gerät. Die Smartwatch kann die Kontaktliste auf abrufen und synchronisiert sich sehr zuverlässig. Auch wenn ich keine Posts absetzen kann und das Lesen etwas schwerfällig auf dem Display fällt, ist die Bedienung erstaunlicherweise besser als gedacht. Selbst die Eingabe einer Telefonnummer funktioniert ohne Probleme.  Bei der Bluetooth-Verbindung müsste noch etwas an der Stabilität gearbeitet werden. Sollte sich der Market noch erweitern, kann fast alles mit ihr erledigt werden. Das Smartphone konnte ich getrost in der Tasche lassen.

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