5 Gründe warum das Bloggen der Persönlichkeitsentwicklung hilft

Daniel 06/01/2011

© pixelio.de / sokaeiko

Mittlerweile blogge ich ein Jahr und konnte viele positive, aber auch negative Eindrücke gewinnen. Ich selbst würde mich als Hobbyblogger sehen und lerne täglich dazu. So gibt es immer wieder typische Anfängerfehler die mir unterlaufen, bin mir da auch keineswegs zu schade, um nach einer Lösung in den Social Networks zu suchen.

Aber darum soll es jetzt gar nicht genauer gehen. Innerhalb dieser Zeit als Blogger, habe ich vor allem aus menschlicher Sicht viel lernen können. Denn Bloggen hilft der Persönlichkeitsentwicklung, dies kann so gut wie jeder an sich selbst bemerken. Deshalb möchte ich euch hier 5 Gründe nennen und näher erläutern.

1. Bloggen befreit

Ich denke jeder wird das bei sich schon festgestellt haben, wer seine Probleme in einem privaten Tagebuch, oder in seinem Blog niederschreibt, befreit sich dadurch ein Stück und wird dadurch selbst zufriedener und befreiter wirken. Probleme in sich hinein fressen war noch nie eine Lösung. Auch wenn im WWW nur wenige deine Beiträge lesen sollten, so kannst du der Welt deine Probleme mitteilen und hilfst dir und deiner Person dadurch weiter.


2. Bloggen unterstützt

Natürlich unterstützt uns das Bloggen auch bei der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Wer mit seinem Blog erste Einnahmen erzielt oder auch nur Kommentare von anderen Mitmenschen erhält, fühlt sich unterstützt und in seiner Aufgabe bestätigt. Dadurch haben auch introvertierte Menschen die Möglichkeit sich der Außenwelt zu öffnen und zu präsentieren.


3. Bloggen belegt

Wie ich eben schon sagte, fühlt man sich durch Einnahmen, Verlinkung und Kommentare in seiner Aufgabe bestätigt und belegt damit, dass man einen richtigen Schritt gewagt hat. Dadurch wird man offener für eigene Projekte und wird dadurch selbständig. Selbständigkeit beziehe ich hier aber nicht nur auf eine Gewerbetätigkeit, sondern auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung.


4. Bloggen verbindet

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist, dass man neben den Social Networks sich einen “Namen” machen kann. Dies kann euch bei der Jobsuche helfen und für die Karriere positiv sein, kommt natürlich auch darauf an, wie ihr bloggt und über was. Vor allem wenn ihr euch politisch engagiert und bloggt, müsst ihr damit rechnen, dass euch dies negativ ausgelegt werden könnte. Mit dem Bloggen findet ihr aber auch Gleichgesinnte und gewinnt vielleicht sogar neue Freunde. Ihr schafft euch ein neues Netzwerk und findet so wesentlich besser durchs Leben.


5. Bloggen entwickelt

Ihr entwickelt durch das Bloggen und den vorher genannten Punkten eure eigene Persönlichkeit weiter. Ihr fangt an, viele Dinge mit anderen Augen zu sehen, holt euch Meinungen, Tipps und Ratschläge anderer für eure Probleme ein oder könnt gar anderen helfen. Diese Punkte sind sehr wichtig für die eigene Persönlichkeit.

Ich selbst habe durch das Bloggen eine andere Sichtweise bekommen, kann mir oft schnell Ratschläge bei anderen Bloggern holen, oder unterstütze sie bei bestimmten Aktionen. Es ist immer ein Geben und Nehmen und noch nie war es so einfach, seine Stärken zu zeigen und die eigenen Schwächen zu verbessern.Mir hilft das Bloggen in vielen Aspekten des Lebens weiter, ich hoffe euch auch.

  • http://www.oberkircher-blog.de Dominik

    Durch das Bloggen habe ich schon viele Leute kennengelernt. Und ich habe schon ein paar Euros verdient. Was du da schreibst stimmt alles.

    Und “Bloggen verbindet” ist eins schönes Stichwort! Möchtest du nicht bei der Aktion “Bloggen verbindet” mitmachen?

    Etwas darüber lesen kannst du hier: http://bit.ly/fkk3Jj

    Auch alle anderen Blogger sind aufgerufen mitzumachen!

  • http://gedankensturm.net Michelle

    Ich kann dem wirklich nur zustimmen.
    Trotz Kritik und auch (leider) einigen Anfeindungen habe ich es nie bereut mit dem Bloggen angefangen zu haben.
    An jeden einzelnen Punkt könnte ich einen Haken setzten, ohne meinen Blog würde mir wirklich etwas fehlen!

  • Pingback: Selbständig im Filmbusiness: Jungregisseur « CareerAd

  • http://www.ostwestf4le.de Ostwestf4le

    Full Ack!

    Insbesondere die Lernkurve ist beim Bloggen hoch. Finden die ersten Schritte noch meist bei blogger.com oder ähnlichen Plattformen statt, möchte der Blogger bald das eigene selbstgehostete Blog haben.

    Und dann geht der Spaß erst richtig los!

  • http://www.andialthoff.de Andi

    Ich kann in vielen Dingen zustimmen, würde mir aber gut überlegen, ob ich persönliche Probleme, zumindest wirklich ernste, im Netz breit trete. Ein Blog hat mehr Leser im Bekanntenkreis als ich gedacht hätte. Und irgendwelche vagen Bekanntschaften müssen nichts über meine Probleme wissen. Auf jeden Fall ist Bloggen eine tolle Sache. :)

  • http://www.chrizblog.de Chriz

    Finde Bloggen wirklich gut! Ich informiere mich mehr, lerne viele gute Menschen kennen und habe sogar Kontakt mit dem ein oder anderen Unternehmen, das mir eines Tages vielleicht sogar weiterbringen kann.

  • http://www.xyonline.de stang2k

    Also ganz persönliche Probleme sicherlich nicht, man kann gewisse Dinge ja auch “umschreiben”. Natürlich muss man selbst entscheiden inwiefern man Dinge von sich erzählt oder nicht.

  • http://www.netz-universum.de muehsi

    Du schreibst, dass bloggen einerseits bei der Jobsuche helfen kann, wie genau meinst du das? Und warum sollte ein politischer Blog negativ ausgelegt werden. Ich verstehe darunter, dass man ein Thema neutral aufbereitet, das kann doch eigentlich nur positive Folgen haben? Wenn du meinst, dass man eben verschiedene politischen Richtungen hetzt, dann ist das natürlich klar.

  • http://www.xyonline.de stang2k

    Ok, hier hätte ich mich vielleicht doch ein wenig genauer ausdrücken sollen. Mir hat zum Beispiel ein themenorientierter Blog geholfen, meine Erfahrungen zu veröffentlichen und somit auch ein wichtiger Punkt in meiner Bewerbung war. Dadurch habe ich jetzt direkt nach der Lehre auch eine gute Arbeitsstelle finden können.

    Die Problematik bei einer politischen Diskussion oder einem politischen Blog ist die, dass man hier deutlich aufpassen muss, wie man sich äußert. Sollte also ein Firmenchef irgendwelche Beiträge dieser Art finden und negativ dadurch gestimmt werden, kann das richtig Probleme geben. Oftmals sind aber eben politische Themen nicht neutral aufbereitet und genau hier eckt man schnell an.

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