Kleinunternehmer sollten rechtzeitig an die Steuern denken

Daniel 12/10/2011


Steuern, Steuern, Steuern… ich hasse dieses Wort und bin da sicher nicht der einzige dem das so geht. Bisher musste ich mich nicht um die Einkommenssteuererklärung oder die EÜR (Einnahme-Überschussrechnung) kümmern. Die geringe Ausbildungsvergütung als Elektroniker sorgte dafür, wobei der Beruf an sich sehr spannend und vielseitig sein kann. Also war bisher keine Steuererklärung nötig.

Da habe ich mich nun aber letztes Jahr dazu entschieden ein Gewerbe anzumelden und habe die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen. Zwar muss ich jetzt keine doppelte Buchführung machen, dafür aber eine EÜR. Genau hier machen es sich aber manche viel zu einfach bzw. habe ich davon gelesen, dass es so ist.

Für die EÜR genügt es die Einnahmen den Ausgaben gegenüber zu stellen. Mit dieser Form wird der Gewinn ermittelt, den es zu versteuern gibt, falls ihr im positiven Bereich liegen solltet. Das dürfte generell genügen und auch das Formular dazu vom Finanzamt erwartet nicht mehr von euch. Die Belege müsst ihr übrigens noch nicht mit einschicken, sondern erst wenn dies erforderlich werden sollte und euch das Finanzamt darüber informiert.

Ihr solltet also vorher schon die Belege entsprechend sortieren und ihnen Belegnummern zuweisen (Rechnungsnummer auf den Rechnungen genügen nicht, ihr müsst diesen eigene Nummern zuweisen).

Damit ich für diesen Fall jedoch rechtzeitig vorbereitet bin, habe ich mich für WISO Steuer-Sparbuch 2012 entschieden und die Version 2011 schon für letztes Jahr genutzt. Wer die Software kennt, der weiß wovon ich rede. Es ist einfach sehr sehr einfach darüber die Steuern zu managen und die Formulare darüber auszudrucken oder direkt zu versenden. Da machen Steuern fast schon Spaß.

Gleichzeitig werden offenen Fragen durch die Schritt-für-Schritt Anleitung gelöst. Sind Eingaben fehlerhaft oder fragwürdig, dann weißt einen die Software darauf hin. Man beugt dem Finanzamt also vor und versucht sämtlich offen stehenden Fragen schon zu klären. Weiterhin wird am Ende noch berechnet, ob man Steuern bezahlen muss oder man eine Erstattung erhält.

Ach, anbei möchte ich euch wirklich noch einmal das Buch “Nebenbei selbständig” ans Herz legen. Lest euch es durch, gerade wenn ihr erst angefangen habt und versucht sämtliche Dinge damit im Bezug auf Versicherungen, Steuern und Ablauf zu klären.

  • http://www.paid4blog.de Tobinger

    Mir gruselt es auch schon vor der nächsten Steuererklärung. Wird meine erste mit dem neuen Nebenerwerb. Nutze zwar auch immer Wiso, um meine Steuererklärungen abzugeben, habe aber noch nicht begonnen, die Einnahmen und Ausgaben direkt zu erfassen. Muss da unbedingt mal loslegen.

    Ich denke, wenn man dies regelmässig macht, ist die Erklärung selbst recht schnell abgeschlossen.

  • http://www.xyonline.de DanielB

    Ich muss da auch ehrlich sein, mich hat das ein wenig geärgert, dass ich die Dokumente nicht eher habe eingepflegt in die Software. Werde das dieses Jahr auch anders machen, deshalb auch der Beitrag als kurze Information =)

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