Ein Elektrofahrrad als motorisierende Unterstützung

Daniel 11/01/2011

© pixelio.de / Andrea Kusajda

Die Zeit der „Mofas“ ist vorbei, denn durch den Führerschein mit 17, sehe ich immer wieder von diesen motorisierten Fortbewegungsmitteln auf der Straße. Es wird einfach uninteressant sich günstig eines dieser Fahrzeuge zuzulegen. Mittlerweile gibt es hier ja auch die Elektrofahrräder, doch für wen lohnen sie sich eigentlich?

Generell sei gesagt, dass ein Teenager kaum Verwendung für ein Fahrrad mit Elektromotor findet und somit schon einmal aus der Nutzergruppe fast ausgeschlossen werden kann.

Wer aber eignet sich nun als Nutzergruppe und für wen könnte so ein Fahrgestell wirklich interessant sein? Hierbei muss ich mich allerdings beschränken und beziehe mich mal auf meinen Wohnort. Schwalmstadt erfreut sich über eine flache Landschaft, die mit einem einfachen Fahrrad gut befahren werden kann, allerdings zählt dies nicht für Treysa, denn hier muss man leider bergauf und bergab fahren.

Besonders schwer haben es hier Brief- und Zeitungsausträger sowie ältere Menschen. Für sie wäre ein Elektrofahrrad als motorisierende Unterstützung als Fortbewegungsmittel optimal. Sie können das Fahrrad als Unterstützung für Steigungen und Gegenwind nutzen. Sie hätten damit die Möglichkeit innerhalb der Schwalm, auch die höher gelegenen Ortschaften zu erreichen. Postboten haben oft viel schwere Post geladen, sie könnten dies als Unterstützung verwenden, um mit wenig Kraftanstrengung den harten Arbeitstag zu überstehen. Ältere Menschen könnten ihre fehlenden Kraftreserven durch ein Elektrofahrrad ausgleichen und so bequem viele Orte erreichen.

Für sie wäre, damit der Fahrspaß nicht ganz verloren geht, ein Pedelec genau die richtige Variante. Hierbei handelt es sich lediglich um einen Hilfsantrieb, mit dem eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h erreicht werden können. Wichtig: Sobald höhere Geschwindigkeiten erreicht werden, schaltet sich der Pedelec ab. Vor allem bereits vorhandene Fahrräder können mit einem Umbausatz kostengünstig umgebaut werden.

Es gibt da noch die sogenannten E-Bikes und S-Pedelecs, doch beide Varianten sind versicherungspflichtig und für das S-Pedelec benötigt man sogar einen Führerschein der Klasse M. Das E-Bike wird mit einem Gasgriff ohne Treten bewege, wo hingegen das S-Pedelec nur mit  gleichzeitigen Treten des Fahrers unterstützen darf.

Wer sich aus der oben genannten Zielgruppe also eine motorisierende Unterstützung zulegen will, der muss sich Gedanken machen inwiefern eine benötigt wird. Möchte man selbst noch treten? Welche Geschwindigkeiten möchte ich erreichen und welche Einschränkungen ergeben sich für mich daraus? Ist man sich dessen bewusst, muss man über die Art der Investition nachdenken. Entweder man entscheidet sich hier für einen Umbausatz und rüstet sein herkömmliches Fahrrad auf, oder aber man besorgt sich gleich ein fertiges Elektrofahrrad.

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