Das neue Windows 8.1 hat wieder das altbekannte Startmenü

Silvan Mundorf 03/04/2014

Auf der Entwicklerkonferenz Build wurde ein Einblick in Windows 8.1 gewährt. Das Startmenü, welches aus den vorherigen Windowsversionen bekannt ist, wird wieder Einzug erhalten (wir berichteten bereits) und das Unternehmen ergänzt das Angebot um universell einsetzbare Apps.

Als die meisten Nutzer einen Blick auf Windows 8 warfen, kam ihnen das Betriebssystem sehr fremd vor. Viele alte Elemente, denen Microsoft über Jahre hinweg treu geblieben ist, waren auf einmal verschwunden und die

Bedienung fühlte sich verändert an. Das Zeitalter der mobilen Endgeräte forderte eine Veränderung und diesen sollte Windows 8 gerecht werden. Beim Nutzer kam dies jedoch gar nicht gut an und so gibt es scheinbar zum Release der neuen Version eine Comeback.

So sieht die Vorschau des Windows-Updates aus

Bildquelle: Microsoft

Dieses betrifft unter anderem das beliebte Startmenü, welches man standardmäßig am unteren Bildschirmrand findet. Vizepräsident der Operating Systems Group Terry Myerson kündigte dies auf der Build 2014 an, welche in San Francisco stattfand. Er teilte den Zuhörern jedoch nicht mit, wann man mit dem Update auf Windows 8.1 rechnen könne.

Myerson versprach, dass kommende Windowsversionen wieder mit dem Startmenü ausgestattet sein werden. Ob es sich dabei jedoch um ein Update oder um Windows 9 handelt, ist nicht offiziell bekanntgegeben wurden. Es wurde jedoch ein erstes Bild veröffentlicht.

Eine weitere Neuheit wurde auf der Build 2014 angekündigt. Es sollen universell einsetzbare Apps produziert werden, die nicht nur auf Computern und Laptops funktionieren, sondern auch für Smartphones und die Xbox geeignet sind. Das Betriebssystem der Xbox fußt auf Windows 8 und ist somit stark verwandt.

Apps sollen in Zukunft für alle Windows-Geräte verfügbar sein

Windorias / pixelio.de

In Zukunft soll es für Entwickler einfacher werden, die Apps auf unterschiedlichen Plattformen anbieten zu können und eine möglichst hohe Kompatibilität zu erreichen. Dies soll über gemeinsame Programmierschnittstellen und Benutzeroberflächen geschehen.

Des Weiteren sagte Myerson, dass Endgeräte mit einem Bildschirmfläche von 9 Zoll oder weniger bald einen kostenfreien Zugang zum angebotenen Betriebssystem erhalten sollen. Ein konkreter Zeitplan für diese Änderung wurde jedoch nicht vorgelegt.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Windows mit den Veränderungen wahrscheinlich einen guten Kurs eingeschlagen hat und die Wünsche der Nutzer erfüllt. Wir sind gespannt auf die Umsetzung und hoffen, dass ein guter Mittelweg zwischen Innovation und Tradition gefunden werden kann.

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