Bring Your Own Device – Eine Herausforderung für Unternehmen

Thomas Jacob 04/11/2013

Blackberry

© arrayexception – flickr.com

In der heutigen Zeit ist eigentlich immer jeder mit jedem vernetzt, egal zu welcher Uhrzeit und an welchem Ort. Dass diese Entwicklung auch vor dem Arbeitsplatz nicht ewig Halt machen würde, war abzusehen. Heute darf man bereits in zahlreichen Unternehmen sein eigenes Smartphone mitbringen und dort auch für Arbeitsaufgaben verwenden. Die Mitarbeiter, die mit einem solchen Service betraut werden, genießen es meist, ihr privates BlackBerry oder Smartphone auch im Unternehmen nutzen zu können. Dafür müssen sie dann zwar auch in Kauf nehmen, nach Feierabend ab und zu für ihren Vorgesetzten erreichbar zu sein, doch diese Neuerung bringt eben Vor- sowie auch Nachteile mit sich.

Vorteile werden mit Sicherheit auch von Seite des Unternehmens aus daraus gezogen. So fallen beispielsweise die hohen Gerätekosten weg, die sonst anfallen würden, wenn jeder Mitarbeiter mit einem Firmenhandy ausgestattet werden müsste. Zudem wird die Mobilität und Flexibilität der Mitarbeiter gesteigert sowie deren Zufriedenheit, was ebenfalls nicht unterschätzt werden sollte.

Doch die Firmen gehen dabei auch ein relativ großes Risiko ein, denn wenn sie ihren Mitarbeitern erlauben, ihr privates Handy oder Smartphone für eigene sowie Firmenzwecke zu nutzen, besteht immer ein gewisses Risiko, dass Daten so schneller verloren gehen könnten. Es muss also ein festes Vertrauen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmer herrschen, damit kein Datenmissbrauch entsteht und alle Dokumente und Details, die mit der Firma zu tun haben, vertraulich behandelt werden.

Zu empfehlen ist deshalb, beide Bereiche – also den geschäftlichen und den privaten – auf dem entsprechenden Gerät ganz klar voneinander abzugrenzen. Sogar ein Passwort sollte für den Unternehmensteil festgelegt werden, damit jegliche Form des Datenmissbrauchs vermieden werden kann. Auch Punkte wie die Vorgehensweise bei Verlust des Geräts müssen im Vorfeld geklärt werden oder die Frage, wer alles auf den Apparat zugreifen darf. Und wenn es um die Privatdaten der Mitarbeiter geht, muss das Unternehmen natürlich versichern, sich aus diesen rauszuhalten und nicht auf diese zuzugreifen.

Im Großen und Ganzen ist die Maßnahme des BYOD zwar riskant aber doch empfehlenswert, da sie den modernsten Entwicklungen im Unternehmensbereich sowie im Leben der Mitarbeiter entspricht. Die Zeit des Firmenhandys könnte mit dieser Methode wirklich bald vorbei sein.

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