Handyortung immer öfter in Gebrauch

Daniel 14/05/2012


Mit der modernen Technik im Mobilfunk lässt sich so einiges umsetzen und so auch die Handyortung. Wobei dies schon vor der Zeit der Smartphones möglich war und sich lediglich auf die GPS-Technik bezieht. Vor allem durch Spionageversuche durch Behörden gelang diese Technik in der Vergangenheit in Verruf.

Dabei ist die Handyortung kein Teufelswerk und in einigen Situation sogar sehr nützlich und hilft bei der Lebensrettung. Früher musste der Handybesitzer noch einer Ortung zustimmen. Ist jedoch Gefahr in Verzug, kann die jeweilige Rettungsleitstelle den Anrufer oder das Handy lokalisieren. 

Wie funktioniert die Handyortung?

Sobald ein Handy eingeschaltet ist, kann es jederzeit geortet werden. Man sollte jedoch dazu sagen, dass sich häufig nur der ungefähre Standort lokalisieren lässt und der Radius schwanken kann. Dies hängt vor allem mit den Abständen der Funkmasten und dem Gebiet ab.

Das Handy ist eingeschaltet und sorgt für einen ständigen Kontakt mit einem in der Nähe befindlichen Funkmast. Dabei wird die jeweilige Teilnehmernummer des Telefons übertragen.

Einsatzbeispiele für eine Handyortung

Es gibt genügend Einsatzmöglichkeiten und Beispiele für eine Handyortung. Bei meiner Recherche im Internet habe ich einmal versucht ein paar Nachrichten zu filtern, bei denen eine Handyortung zum Einsatz kam.

Eine Möglichkeit ist dabei die Nutzung von Rettungsdiensten. Wir gehen mal davon aus, ein Extremsportler macht einen Unfall und muss aufgefunden werden. An dieser Stelle wäre es doch vorteilhaft, wenn er zumindest in einem Gebiet lokalisiert werden könnte.

Dann gibt es noch die Möglichkeit die Handortung bei Polizeieinsätzen zu nutzen. Im Wiesbadener Kurier wurde am 26.04.2012 eine News veröffentlicht, in der eine 33-jährig e Bewohnerin aus Gumbsheim für Aufregung sorgte. Nach Angaben ihrer Söhne wollte die Mutter ihre täglich verordneten 20 Minuten spazieren gehen (Grund war eine Operation). Die Söhne erreichten ihre Mutter nicht . Sie setzen sich mit ihrem Onkel in Kontakt und der verständigte die Polizei. Die Polizei wollte bei diesem Einsatz eine Handortung ansetzen und der Polizeihubschrauber wurde bereits angefordert. Die Mutter kam allerdings in der Zwischenzeit wieder nach Hause.

Auf rettungsdienst.de wurde ebenfalls eine News veröffentlicht. Die Bundespolizei in Hannover erhielt einen Notruf von einer Rettungsleitstelle in Verden. Dort hatte eine Mitarbeiterin der Leitstelle telefonisch einen Selbstmord angekündigt und wollte sich das Leben am Hauptbahnhof in Hannover das Leben nehmen. Dank einer Handyortung konnte die Frau im Zug Richtung Gifhorn geortet werden und die Frau konnte lebend in Gewahrsam genommen werden.

Es zeigt deutlich die Möglichkeiten einer Handyortung und, dass diese fast täglich zum Einsatz kommt. Es gibt allerdings noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten der Handyortung. Bisher musste allerdings weder eine Handyortung genutzt werden um mich zu finden, noch habe ich diese benötigt. Allerdings darf man, trotz der Kritik, froh sein, dass es diese Technik gibt.

Martin Berk  / pixelio.de


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