Die Macht der Blogs sollte man nie unterschätzen…

Daniel 27/12/2011


Ich glaube dieses Thema wurde schon von mehreren aufgenommen, ist jedoch immer wieder aktuell. Die Macht der Blogs scheint größer zu sein, als es sich viele vorstellen können. Dies betrifft gerade die, die selbst keinen Blog führen und nicht täglich mit dem Medium Internet arbeiten.

Überall findet man Blogs. Egal welche Suchanfrage gestellt wird, fast hinter allen Anfragen befindet sich schon auf der ersten Ergebnisseite ein Blog. Selbst lokale Zeitungen werden mit ihren Nachrichten in der Suchmaschine von Blogs verdrängt, wenn sich der jeweilige Blogger gut anstellt und es die liebe Suchmaschine gut mit ihm meint.

Wir haben in Deutschland zum Glück eine Meinungsfreiheit, welche uns zwar in gewisser Weise eingeschränkt wird, wir aber grundsätzlich unsere Meinung frei äußern dürfen. Ein gutes Beispiel für einen Beitrag liefert Jens mit seinem Besuch beim Eisernen Anton in Bielefeld.

Dies ist nur ein kleines Beispiel. Jeder der die Bloggersphäre kennt, der weiß, wie schnell sich durch Blogs und deren Social Network Accounts schlechte Nachrichten verbreiten und was deren Einfluss bewirken kann. Wir haben es auch am Beispiel der Loveparade Dokumente gesehen. Nachdem der erste Blog eine Abmahnung erhielt, waren die Dokumente schon an allen Stationen im Internet zum herunterladen bereit (die Echtheit lassen wir mal außen vor).

Wenn wir als Blogger also über ein Produkt schlecht berichten oder Kritik an Restaurants, Kinos, Büchern, Filmen, Dienstleistungsunternehmen und Reisen äußern und verbreiten, kann dies sehr großen Einfluss haben.

Spätestens wenn man im privaten Leben angesprochen wird und man mitgeteilt bekommt, dass man selbst Einfluss auf den Ruf von jemanden haben kann und dies nur durch den eigenen Blog. Wir Blogger äußern unsere Meinung und können diese schnell verbreiten. Oft genug höre ich in meinem Bekanntenkreis, dass es sowieso keinen interessiert was du oder andere Blogger da schreiben. Ich sehe das anders und weiß es besser. Ihr denke ich auch.

  • http://www.exscribo.de Timo

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen :) Wobei ich finde Blogs sind im Privaten Leben noch nicht so anerkannt. Ich werde z.B. sehr selten auf meinen Blog angesprochen und wenn geht es nur um meine Fotos. Auch sind Blogs für viele noch kein Begriff :)

    LG
    Timo

  • http://www.sylvis-blog.de Sylvi

    Da kann ich Timo nur recht geben. Ich kenne niemanden in meinem direkten (Reallife-)Umfeld, der bloggt.
    Dementsprechend steht die Bloggerei in einem nicht sehr positiven Licht und ich ernte da oftmals verständnislose wenn nicht gar gelangweilte Blicke.
    Ich glaube sogar, dass sich noch nicht mal meine Familie oder engeren Freunde mit meinen Blogs näher befasst haben.
    Aber soll ich da erst Aufklärungsarbeit leisten?
    Das ist mir zu müßig.
    Vielleicht stoßen sie ja zufällig drauf, wenn sie mal ein kleines Problemchen haben. ;-)

  • DanielB

    Wieso Aufklärungsarbeit? Fast jede Suche ergibt Treffer auf einem Blog und da brauch es ja keine Akzeptanz. Sie werden ja schon angenommen, wenn auch unbewusst.

    Der Einfluss von Meinungen und Kritiken ist auch da, habe diese Erfahrungen machen können.

  • http://www.chrizblog.de Chris

    Um Timos und Slyvi’s Meinung kurz mal aufzugreifen:

    Diese Erfahrung kann ich nicht zustimmen. Wer sich mit seinem Blog gut repräsentiert, der hat auch in seinem Umfeld nach einiger Zeit großen Einfluss. Diese Erfahrung konnte ich vor etwa einem Jahr machen, als ich das erste Mal auf der Straße von einer “mir fremdem” Person auf mein Blog angesprochen wurde. Ich werde inzwischen auch öfters auf Partys auf mein Blog angesprochen und werde viel darüber ausgefragt.

    Jeder der in Google nach Dingen sucht, stößt auf Blogs und kann mittlerweile damit etwas anfangen. Natürlich reden nur die meisten darüber nicht, da sie einfach auf den Blogs surfen, aber sich nicht näher damit beschäftigen.

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