Existenzgründung ist eine schwierige Frage

Daniel 23/11/2011


Also eine Existenz gründen ist nun wirklich eine schwere Frage. Klar habe ich diese früher in den Raum geworfen und darüber nachgedacht. Zu verlockend sind eben die eventuellen Aussichten und den Wunsch einer eigenen Firma, die hat jeder Junge irgendwann einmal in seinem Leben.

Diese Gedanken schweifen einem ständig durch den Kopf, am Ende siegt jedoch die Vernunft. Geld verdienen im Internet ist möglich und ja ich schaffe es auch. Somit habe ich letztes Jahr auch eine Nebentätigkeit angemeldet und konnte mich mit dem Buch „Nebenbei selbständig“ eingehend informieren. Ich habe also eine Mischung aus Hauptberuf und Nebentätigkeit finden können und komme damit momentan gut zurecht. Eine Selbständigkeit wäre aus finanzieller Sicht momentan auch nicht realistisch, egal wie gut ein Businessplan sein könnte.

Es gibt aber eben auch diejenigen, die gerne eine Existenz gründen wollen und dabei auf Franchise setzen. Dabei handelt es sich im vorgefertigte Konzepte die übernommen werden und man sich dazu verpflichtet, sich an die vorgegebenen Richtlinien zu halten und somit auch die Lieferanten und Produkte festgelegt werden. Beispiele dafür sind MC Donalds, Burger King und FrühstücksZwerge. Wobei ich letzteres sehr interessant finde und es so auch bisher noch nicht gab.

Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten eine Existenz zu gründen und System zu nutzen. Eine davon wäre zum Beispiel auch Dropshipping. Finde ich soweit auch ziemlich nett und wer genug Zeit hat, der kann sich damit gerne mal beschäftigen.

Dann gibt es im Netze eine weit verbreitete Möglichkeit Geld als Affiliate zu verdienen. Dabei werden Verkäufe von Produkten oder Dienstleistungen erzielt und man selbst erhält eine Provision dafür. Wenn man jedoch davon Leben möchte, ist viel Arbeit erforderlich. Aus dem „realen“ Leben wären ähnliche Beispiel Tupperware- und LR-Vertreter anzusehen. Auch diese Leben von den Provisionen die sie durch den Verkauf der Produkte erhalten.

Aber ich bleibe dann lieber bei meiner Nebentätigkeit und meinem Hauptberuf. Damit mache ich mich nicht zu abhängig vom Internet und habe als Angestellter meinen regelmäßigen Lohn und stets pünktlich. In einer Selbständigkeit ist dies nämlich nicht mehr gegeben.

  • http://www.bohncore.de Bohn

    Es gibt Menschen die sind für die Selbständigkeit geschaffen, andere nicht. Meiner Meinung nach sind folgende Aussagen von dir zu Kurzsichtig:

    “Damit mache ich mich nicht zu abhängig vom Internet” – Richtig, aber von deinem Arbeitgeber, der dich “jederzeit” kündigen könnte.

    “habe als Angestellter meinen regelmäßigen Lohn und stets pünktlich” – bis der Arbeitgeber in finanzielle Not gerät oder andere Dinge vorfallen.

    Früher konnte man noch sagen: Einen sicheren Job zu haben ist was wert. Heute ist ein sicherer Job niemals sicher und dementsprechend weniger viel wert.

    Das mal nur von mir in den Raum geworfen. Aber es kommt letztlich immer auf die eigene Person und deren Ziele an ;-)

  • http://www.ostwestf4le.de Marc

    Ich denke auch, dass der Schritt in die Selbständigkeit eine entsprechende Risikobereitschaft voraussetzt. Darüber hinaus hängt es von der persönlichen Lebenssituation ab. Bin ich Single, sieht das anders aus als wenn ich Alleinverdiener in einem fünfköpfigen Haushalt bin.

  • http://www.xyonline.de stang2k

    Stimmt schon irgendwo Ralf, wobei du als Angestellter nicht “jederzeit” gekündigt werden kannst. Es kommt dabei auch immer auf den Vertrag an. Auch mit der finanziellen Not des Arbeitgebers ist dies richtig, hast du jedoch Verpflichtungen und kannst diesen dann nicht mehr nachkommen, stehst du als Angestellter etwas besser da wie jemand der selbständig ist.

    Natürlich hat auch die Selbständigkeit in gewisser Weise etwas und auch ich finde so etwas interessant und verlockend ist es immer.

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