Tageszeitung lese ich lieber online mit dem Smartphone

Daniel 28/11/2011


Ich bin leider aus beruflichen Gründen tagsüber sehr viel unterwegs und häufig sind auch größere Strecken zu absolvieren. Da bleibt einfach keine Zeit eine Tageszeitung zu kaufen. Zudem kommt hinzu, dass es im Firmenfahrzeug für den Fahrer sehr nervig werden kann, wenn der Beifahrer mit einer großen Zeitung herumblättert.

Ganz ehrlich, dann verzichte ich lieber auf die Zeitung. Natürlich habe ich Zeitschriften im Abo und lese diese sehr zuverlässig, allerdings sind die fürs Bett oder für die Toilette gedacht. Unterwegs lese ich dann sehr viel auf meinem Smartphone, immerhin ist das Display vom Desire HD nicht ganz so klein.

Da sich eBooks immPagePlace Apper weiter durchsetzen, nutze ich aktuell die PagePlace App für Android und damit kann ich nun auch tagesaktuelle Zeitungen und Magazine lesen.

Klar könnten wir auch kurz an einer Tankstelle anhalten und die Bild kaufen, aber oben habe ich bereits die Problematik beschrieben. Fahren wir außerdem in der Dunkelheit, ist es mit der Zeitung lesen sowieso relativ schnell vorbei.

Ich habe mir also bei PagePlace mal einer der aktuellen Zeitungen online zugelegt. Ok gut, wir nennen sie jetzt einfach Bild. Also App installiert, registriert und gleich im Shop gestöbert.

Ein Nachteil ist mir da direkt aufgefallen, ich muss über den Browser im Shop stöbern, damit ich an eine der Tageszeitungen gelange. Wobei ich sie auch abonnieren könnte, ich aber nicht wollte.

Gut, gekauft und via PayPal bezahlt. Heruntergeladen und in der App gestartet. Immerhin hat mich die Zeitung nur 0,60 € gekostet und somit absolut in Ordnung.

In der Übersicht erhalte ich also einen Einblick auf meine gekauften Zeitungen und so öffnete ich die aktuelle Bild. Wenn man die reine Seitenübersicht wählt, dann ist nicht wirklich viel lesbar. Dank Sense genügte das Auseinanderziehen mit zwei Fingern und ich zoomte in die Zeitung.Screenshot PagePlace

Somit wurde auch der kleinste Text endlich lesbar. Wobei ich an dieser Stelle sagen muss, dass ich eine Tablet dafür bevorzugen würde. Wer sich zu Hause befindet, kann auch über die Software für den PC die Zeitungen lesen.

Als Elektroniker und Betreiber von saving-volt.de, interessieren mich auch Themen rund um Energie sparen, regenerative Energiequellen und Ausbildung. So gibt es auch dafür passende Zeitschriften online und habe mir „Erneuerbare Energien – Das Magzin“ entschieden.

Kostete mich 5,90 € und dafür, dass ich diese als PDF nicht downloaden kann, um mir anschließend bestimmte Themen hinterher auszudrucken, fand ich die Software für den PC recht schwach. Diese Option fehlt mir definitiv.

Auch stört mich ein wenig, dass die Software etwas hängt und die Daten nicht schnell genug verarbeitet. Ansonsten kann ich nichts negatives feststellen und ist für mich ein netter Begleiter unterwegs geworden.

  • GG

    In nicht allzulanger Zeit wird es mit der gedruckten Zeitung (und auch leider vielen Büchern) so enden wie einst mit dem Schwarzweiss-Fernseher oder -Film: am Anfang war farbig teurer, dann kauften soviele das “teurere” farbige, dass die Stückzahlen für das “einfachere” Schwarz-Weiss zu klein und deshalb das eigentlich technisch einfachere Produkt zu teuer wurde und vom Markt so gut wie verschwand. Bei Zeitungen ist das ganze noch dramatischer: wer z.B. Zeitungsausschnitte sammelt und sie dann doch nie wieder findet, fährt ja jetzt schon besser mit dem “Bookmarken” als mit der Schere. Da zudem die privaten Blogger den normalen Medien an Professionalität und kritischer Distanz zur Politik mehr und mehr den Rang ablaufen, ist das Schicksal auch vieler Redaktionen, die durchaus auch papierlos hätten überleben können, besiegelt. Früher ging der Setzer in Rente, als der Redakteur selber schrieb, nun folgt ihm auch noch der Redakteur, weil auch er ersetzbar ist.

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