Stromanbieterwechsel funktioniert zukünftig schneller

Daniel 11/07/2011

Stromanbieterwechsel im neuen EnWG geregelt

Viele Kunden haben inzwischen erfolgreich den ersten Stromanbieterwechsel vollzogen. Dabei kam es aber häufig zu Beschwerden, da der Wechsel in einigen Fällen bis zu zwei Monaten gedauert hat. Diese Kritik ist inzwischen auch bei der Politik angekommen. Im neuen dafür zuständigen Gesetz (EnWG) wurde eine Verkürzung der Fristen beschlossen. Zukünftig soll der Stromanbieterwechsel nur noch drei Wochen dauern.

Dies ist eine deutliche Verkürzung der Fristen. Außerdem wurde die Kritik einiger Verbraucher aufgegriffen, die mehrere Wochen oder gar Monate auf ihre Rechnung gewartet haben. Im EnWg wurde auch hierfür eine Frist für die Stromanbieter festgesetzt. So müssen Stromanbieter Schlussrechnungen zukünftig spätestens sechs Wochen nach Vertragsende anfertigen.

Gerade in den Fällen, in den Verbraucher ein Guthaben ausgezahlt werden sollte, kam es in der Vergangenheit in einigen Fällen zu Verzögerungen. TelDaFax war ein sehr gutes Beispiel für eine enorme Problematik bei „falscher“ Wahl des Anbieters, aktuell ist TelDaFax pleite und Insolvenz wurde beantragt.

Durch diese neue Gesetzeslage wird der Stromanbieterwechsel für Verbraucher also noch einfacher und schneller. Zukünftig wird man also wesentlich schneller durch seinen neuen Stromanbieter beliefert und der alte Versorger kann auch nicht mehr Monate die Schlussrechnung hinauszögern.

Kunden, die noch keinen Stromanbieterwechsel gemacht haben, sollten aber nicht blind wechseln. Vor dem eigentlichen Stromanbieterwechsel sollte man immer einen ausführlichen Stromanbieter Vergleich machen. Hier kann man sich ausführlich informieren und so den besten Stromanbieter für die eigenen Ansprüche finden.

Erst dann sollte der Stromanbieter gewechselt werden. Dies gilt natürlich für normalen Haushaltstrom und auch für  Gewerbestrom. Gerade durch die beim Gewerbestrom häufig größeren Mengen an Strom, kann hier eine falsche Entscheidung sehr viel Geld kosten.

Wie oben bereits erwähnt, war TelDaFax ein sehr gutes Beispiel dafür. Anfangs schenkten viele private und gewerbliche Kunden ihr Vertrauen diesem Energieversorger. Doch nach Umstellung in der Firmenleitung, kamen die „PrePaid-Pakete“ oder besser gesagt „Vorkassesystem“.

Das Geld der TelDaFax-Kunden ist weg und die wenigsten werden auch nur einen Cent davon wiedersehen.

Bei der Wahl sollte also dringend auf Zuverlässigkeit geachtet werden, ein Vorkassesystem werdet ihr in der Regel bei den örtlichen Energieversorgern nicht vorfinden. So ein System in der Energieversorgung sollte aufgrund der aktuellen Lage gemieden werden.

Abschließend kann ich nur noch sagen, dass ihr hier genau schauen solltet, wie es um den günstigsten Anbieter steht. Wir selbst waren bei TelDaFax, allerdings ohne das Vorkassesystem und kündigten rechtzeitig und haben uns wieder für einen örtlichen Anbieter entschieden.

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