BU-Versicherung – Vorsorgen ist Kult oder …

Daniel 16/04/2011

Berufsunfähigkeitsversicherung

… was macht Ihr, wenn nichts mehr geht? Altersvorsorge, Rente – bis dahin ist es zum Glück noch lange hin. Sprich: Die Vorsorge kann warten. Hab ich mir zumindest eine Zeit lang gesagt. Schließlich bin ich mit 24 noch jung. Und will ja auch noch was erleben. Was einem aber schon hin und wieder mal durch die Gehirnwindungen kriecht, ist die Frage, wo ich eigentlich mein Geld her bekomme, wenn ich vor dem Ruhestand mal nicht mehr so kann.

Vom Staat oder aus dem gesetzlichen Rententopf gibt’s für meine Generation ja nichts mehr. Und den Gegenbeweis, dass das Thema Berufsunfähigkeit mir nicht passieren kann, treten Berufskollegen an. Wie also am besten für den „Worst Case“ vorsorgen? Da es vom Staat ja nichts mehr gibt, bleibt nur die private Initiative – in Form der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Warum der Abschluss einer solchen Police auch in meinem Alter sinnvoll ist, liegt auf der Hand. Erstens weiß niemand, wer einem morgen über die Latschen fährt oder was mich beim nächsten Arztbesuch erwartet. Und zweitens ist bei der BU-Versicherung Zeit = Geld. Schließlich richten sich die Beiträge nicht nur nach der Rente, sondern auch nach dem Eintrittsalter. Und wir werden ja alle nicht jünger.

Kommen erst einmal das Ziehen im Kreuz und die Zipperlein dazu, ist für die BU-Versicherung schon fast zu spät. Wer denkt, Berufsunfähigkeit sei für ihn kein Thema, sollte sich auf der Zunge zergehen lassen, dass theoretisch jeder Vierte davon bis zur Rente betroffen ist (Infos zur Berufsunfähigkeitsversicherung und Zahlen findet Ihr hier). Schon Hammer, oder?

Ein Tipp von mir für alle Ungeduldigen: Nehmt Euch Zeit zum Vergleichen . Wie überall in der Versicherungsbranche steckt der Teufel im Detail. Soll heißen – im Kleingedruckten der Tarifbedingungen. Insbesondere das Recht der abstrakten Verweisung wird an der Stelle immer wieder angekreidet. Der Versicherer hält sich damit ein kleines Hintertürchen offen. Und kann von Euch verlangen, einen anderen Beruf zu ergreifen, ohne selbst in die Tasche greifen zu müssen.

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Foto: flickr / andreas_fischler

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