Als Handwerker die richtige Berufsbekleidung finden

Daniel 27/04/2011


Brauche euch meinen Beruf als Elektroniker ja nicht mehr vorstellen, habe es euch oft genug schon erzählt. Nachdem ich meine Ausbildung beendet hatte, wechselte ich den Arbeitgeber. Berufskleidung wurde mir nicht gestellt. Ich war also gezwungen sie mir selbst anzuschaffen.

Klar hätte ich auch die Kleidung des alten Arbeitgebers nehmen können, aber mit dessen Werbung? Passt irgendwie nicht. Zudem möchte man sich farblich auch seinem neuen Arbeitgeber anpassen und legte mir deshalb passende Arbeitsschuhe und Hose zu.

Mir wurde dann jedoch noch erklärt, dass ich die Arbeitsbekleidung bei den Steuern als Werbekosten geltend machen kann. Bei Steuerlinks.de bin ich deshalb auf diesen Beitrag gestoßen. Darin heißt es, dass man durchaus seine Bekleidung für die Arbeit geltend machen kann, wenn diese nicht vom Arbeitgeber gestellt wird.

Hier muss man jedoch aufpassen, es gibt da klare Abstuffungen und es muss erkennbar sein, dass die Kleidung eindeutig für die Arbeit benötigt wird und nicht für private Nutzung gedacht ist. Als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ist dies sogar in den VDE verankert. Darin muss zur PSA (Persönliche Schutzausrüstung) entsprechende Schutzkleidung getragen werden. Dazu zählt z.B. lange Bekleidung, wenn unter Spannung gearbeitet wird zum Schutz des Körpers vor Verbrennungen durch Lichtbögen und als zusätzlicher Schutz vor elektrischem Schlag.

Bedeutet für mich, dass ich also spezielle Berufsbekeldigung benötige und ich diese also geltend machen kann. Ich denke dieser Tipp ist nich genug verbreitet und vieler meiner Bekannten und ehemaligen Klassenkameraden während der Ausbildung wissen dies nicht.

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